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Alicia Henry zu Gast bei uns im Pop Up Store in der Herzogstr.
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Kunst und Mode für eine bessere Gesellschaft

NINA REIN lädt Künstlerin Alicia Henry zum demokratischen Kunstakt ein

13. November 2020. Der urbane Kunstakt „LOVE.EATS.FEAR“ von Alicia Henry geht trotz steigender Covid-Fälle in eine zweite Runde - vor dem Popup-Store von NINA REIN in der Herzogstraße zwischen 14 und 17 Uhr.

2019 hatte Henry ihren sanften, gesellschaftspolitischen Kunstakt „500 Liebesbriefe an die Gesellschaft“ an verschiedenen Orten in und um München durchgeführt. In diesem Jahr gewinnt die Aktion noch einmal an Bedeutung.

Ausgangspunkt der Kunstaktion ist die These: Als Individuum ist jeder von uns der kleinste Teil unserer Gesellschaft. Von allen einzelnen Entscheidungen hängt ab, was uns als Ganzes ausmacht.

Wie wäre unsere Welt, wenn jede noch so kleine Entscheidung eine aus Liebe statt aus Angst getroffene wäre. Ein Impuls zur Selbstreflexion als Grundstein für Entscheidungen, die auf einem gesunden Selbst beruhen.

In diesem Sinn schreibt die Künstlerin auch in diesem Jahr wieder kurze Liebesbriefe an „jeden“ – als demokratischer Akt und Zeichen dafür, dass sich Kunst auch in Krisenzeiten ihren Weg sucht. Als Erinnerung daran, dass jede einzelne noch so kleine Entscheidung wertvoll ist.

"Nur so nehmen wir Einfluss,“ so die Künstlerin, „auch wenn die Weltlage uns scheinbar das Gegenteil suggeriert. Ich bin dabei auf Augenhöhe mit den Menschen, die vorbei gehen oder zu mir kommen. Ich suche für sie einen bereits getippten Brief aus, der mir passend erscheint, oder tippe spontan einen. Es geht weniger um eine Konsumhaltung, um ein einfaches Nehmen im Vorbeigehen, sondern um die Interaktion, die bewusste Wahrnehmung des Gegenübers, das kurze Innehalten im Moment. Der Empfänger ist frei, die Botschaft weiter zu geben. Damit bleibt der Brief als „Kunstgegenstand“ weiter „unterwegs“.“

Die Art der Interaktion ist es, welche das Projekt in diesem Herbst so besonders macht. Kann eine bewusste Wahrnehmung des Gegenübers unter den gegebenen Covid-Regeln und der allgemeinen Stimmung überhaupt gelingen?

Voraussetzung ist, dass es trocken bleibt. Falls die Covid-Fälle weiter explodieren eben mit Glaswand oder mit umgeändertem Konzept. Sicherheit geht auf jeden Fall vor.  Mit Abstand, Maske, Handschuhen und im Freien bleibt die Aktion ansonsten was sie ist, wird aber umso nötiger, findet die Künstlerin. 

„Was wir gerade am meisten brauchen, ist Verbundenheit und vor allem Vertrauen - in uns und unsere Entscheidungen - zugunsten Aller. Auch wenn es uns im Moment extrem schwer fällt.“ Genau deshalb passt der unkonventionelle Zusammenschluss mit NINA REIN Fashion sehr gut. Julia Ickert, Gründerin von NINA REIN, ist begeistert:

„Angewandte und bildende Kunst ergänzen und stärken sich, inhaltlich wie formal. Das ist doch großartig. In Verbundenheit erreichen wir viel mehr. Gerade jetzt ist das genau das richtige Zeichen!“

Infos zum Label unter www.ninarein.com

Alle Aktionstermine gibt's unter www.instagram.com/ahenrypaintings